Im Huangshan-Gebirge („gelbe Berge“) in China erstreckt sich ein gigantisches künstlich angelegtes Höhlenlabyrinth, das bis vor ca. 30 Jahren nicht einmal den Einheimischen bekannt war.
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Inzwischen wird es immer deutlicher, daß unsere Vergangenheit nicht so war, wie es uns die Wissenschaftler glauben machen möchten. Aber wurden wir deshalb gleich von Außerirdischen besucht?
Sonntag, 24. Januar 2016
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Handy gefunden
Angeblich wurde in Australien ein 800 Jahre altes Handy gefunden. Es soll sumerische Schriftzeichen enthalten.
Freitag, 18. Dezember 2015
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Das Mysterium von Delingha
Eisenrohre aus prähistorischer Zeit? Gefunden in China!
Dienstag, 15. Dezember 2015
Antikes Wissen?
Ein Mann bewegt schwere Blöcke, mit antikem Wissen!
Freitag, 9. November 2012
Die Bundeslade - eine außerirdische Maschine?
Als Bundeslade wird ein mythischer Kultgegenstand des Volkes Israel bezeichnet. Sie enthielt nach Darstellung der Tora die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Moses von Gott erhielt. Die Bundeslade galt demnach beim Auszug Israels aus Ägypten unter Mose als Garant für Gottes Gegenwart inmitten des Volkes. Sie ist bis heute Symbol für den Bund Gottes mit dem Volk Israel (daher der Name „Bundeslade“). Einen archäologischen Nachweis ihrer Existenz gibt es bis heute nicht.
Die Lade war der biblischen Beschreibung (Ex 25,10-20 EU ) zufolge eine mit Gold überzogene Truhe aus Akazienholz, auf der zwei Cherubim thronten, die schützend ihre Flügel über die mit zwei Tragebalken versehene Truhe ausbreiteten.
In Synagogen wird auch heute noch der Toraschrein, in dem die Tora-Rollen aufbewahrt werden, als „Heilige Lade” bezeichnet. Der Toraschrein steht an der Vorderwand der Synagoge, die gegen Jerusalem gerichtet ist.
Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Berichte über vermeintliche Funde der Bundeslade, die sich jedoch in allen Fällen einzig auf Aussagen stützen. Ein konkreter Gegenstand wurde nie präsentiert.
Populärwissenschaftlicher Literatur zufolge, wie zum Beispiel dem Buch Die Ewigkeitsmaschine des Geologen Johannes Fiebag, entdeckten europäische Kreuzritter bei der Eroberung Jerusalems Tunnel im Moriah-Plateau – dem Tempelberg – und fanden darin die Bundeslade. Doch für eine solche Behauptung fehlt auch in den Akten des Templerordens und den Chroniken der Kreuzzüge der geringste Beweis. Sie entspringt allein der Phantasie des Autors.
Trotzdem haben auch immer wieder Archäologen versucht, diese Tunnel zu erkunden. 1911 bestach der englische Adlige Montagu Brownlow Parker, Earl of Morley, einen hohen islamischen Aufsichtsbeamten, um nachts im Felsendom Ausgrabungen vornehmen zu können. Er wurde jedoch entdeckt, bevor er die Grotte unter der Moschee erreichen konnte. Die Forschung im Tempelberg ist heutzutage von den islamischen Behörden streng untersagt.
In den 1920er Jahren behauptete der Amerikaner Antonia Frederick Futterer, er habe im Berg Nebo in Jordanien einen Geheimgang mit einem Verschluss an seinem Ende gefunden, der die Hieroglyphen-Inschrift „Hierin liegt die goldene Bundeslade” trug. Als er jedoch Beweise vorlegen sollte, fand Futterer die Inschrift nicht mehr vor, und seine Geschichte ließ sich nicht belegen.
1981 machte der Amerikaner Tom Crotser sich mit seinem Team ebenfalls im Berg Nebo auf die Suche, wo er am Ende eines Ganges in einer Krypta angeblich einen Fund machte, den er für die Bundeslade hielt. Anstatt die Stelle zu untersuchen, machte er nur einige Fotos, die nur wenigen Menschen zugänglich gemacht wurden. Zu diesen wenigen gehört der Archäologe Siegfried A. Horn, der schilderte, nur auf zwei der Aufnahmen Crotsers sei überhaupt etwas zu erkennen gewesen, und was er auf ihnen gesehen habe, sei keinesfalls altertümlich, sondern ein modernes Produkt mit teilweise maschinell gefertigtem Dekor. Ähnlich lautet die Geschichte von Ron Wyatt, der 1989 ein paar zweifelhafte Aufnahmen unter dem Kalvarienberg machte.
Nach Überlieferung der Tora wurden die Steintafeln mit den Zehn Geboten zunächst, bevor sie unter König Salomo nach Jerusalem in den von ihm neu erbauten Tempel gelangten, in der sogenannten Bundeslade umhergetragen und mit ihr in einem zerlegbaren Zelttempel, der Stiftshütte, aufbewahrt. Diese wurde auch auf den Wanderungen mitgeführt, später hatte sie ihren Standort in Silo etwa in der Mitte des Landes Israel, um so der Bundeslade einen festen Platz zu geben.
Die Überführung der Bundeslade auf den Berg Zion erfolgte durch David und in den Tempel zu Jerusalem durch Salomo auf dem Moriah-Plateau, dem sogenannten Jerusalemer Tempelberg. Korrelation von noch vorhandenen geodätischen Referenzpunkten wie den Resten der Tempelmauern mit modernen Tempelrekonstruktionen sowie die Vermessung des mit dem Felsendom umbauten Felsens durch den Briten Montagu Brownlow Parker, 5th Earl of Morley (1878–1962) im Jahre 1911 legen nahe, dass dieser Felsen identisch ist mit dem Standort der Bundeslade. Nach der Festigung König Davids politischer Macht brachte er die Bundeslade nach Jerusalem, um die Stadt nun auch zum religiösen Zentrum zu machen. Michal war mit David nach Jerusalem gezogen, der bald darauf auch die Bundeslade in die neue Hauptstadt brachte. Die Bundeslade stand dann im Allerheiligsten des Jerusalemer Tempels, das der Hohepriester nur einmal im Jahr während des Versöhnungstages (Jom Kippur) betreten durfte, um dort den Namen Gottes auszusprechen und um Sühne für das Volk Israel zu bitten.
Verlust und Rückkehr der Bundeslade: Um 1050 v. Chr. wurde die Bundeslade in der Schlacht von Aphek (Aphek) durch die Philister erobert (bei Bet Schemesch), später jedoch zurückgegeben. Abinadab war ein einfacher Bauer aus dem Stamm Levi, der in den Jahren, als die Philister die Israeliten angriffen, die Bundeslade in seinem Haus aufbewahrte. (1. Buch Samuel). Nach biblischer Darstellung (1 Sam 5 EU ) brachten die Philister die Bundeslade, welche sie in einem Kampf mit den Israeliten erbeutet hatten, über Aschkelon nach Aschdod und stellten sie in den Tempel ihres Gottes Dagon. Nachdem sie dort unerklärliche Unglücksfälle und Krankheiten verursacht habe, sei sie auf einem unbemannten Ochsenkarren zu den Israeliten zurückgeschickt worden.
Nebukadnezar II. eroberte im Jahr 587/586 v. Chr. Jerusalem und verschleppte das jüdische Volk in das Babylonische Exil. Damit einher ging die Plünderung des Jerusalemer Tempels, seit welcher Zeit große Teile des Jerusalemer Tempelschatzes einschließlich der Bundeslade als verschollen gelten. Vermutlich wurde die Lade von Nebukadnezar zerstört, es gibt jedoch immer wieder Berichte darüber, dass die Bundeslade oder Teile von ihr aufgetaucht seien. Bislang stellten sich, mit genauerer Untersuchung der angeblichen Teile der Lade, jedoch all diese Berichte als unwahr heraus. Laut 2 Makk 2,4-8 EU versteckte der Prophet Jeremia die Stiftshütte und die Lade in einer Höhle in dem Berg, „den Moses bestiegen hatte, um das Erbe Gottes zu betrachten”.
Freitag, 3. August 2012
Artefacte, die es nicht geben dürfte
Hier ein Interview mit Klaus Dona, über Artefacte die es so nicht geben dürfte:
Montag, 18. Juni 2012
Hightech der Antike
Dieses Video beweist, daß bereits unsere Vorfahren, über ein hohes technisches Wissen verfügten. Außerirdische waren daran jedoch nicht beteiligt.
Freitag, 8. Juni 2012
Aratta
Aratta (akkadisch für Erhabenes Bergland) ist der Name eines Landes in der sumerischen Mythologie. Es ist umstritten, ob ein Stadtstaat oder ein Königreich dieses Namens im Nahen Osten tatsächlich existierte und wo es gelegen haben könnte.
Hauptquelle ist die frühsumerische Dichtung Enmerkar und der Herr von Aratta, in der der wahrscheinlich legendäre König Enmerkar von Uruk einen Boten nach Aratta schickt, der die Unterwerfung des arattäischen Herrschers Ensuh-keshdanna verlangt, da die Göttin Inanna ihre Gunst nicht mehr Aratta, sondern Uruk erweise. Aratta wird als überaus reiches Land hinter mehreren Gebirgszügen beschrieben. Daneben wird Aratta im Epos Lugalbanda und Enmerkar als Ziel des Feldzugs genannt, wobei zu jener Zeit Lugalbanda noch als Offizier unter Enmerkar diente.
In späteren Keilschrifttexten wird mehrfach auf die Herkunft der Sumerer aus Aratta hingewiesen. Hier könnte ein Zusammenhang mit der Gunstverlagerung Inannas gesehen werden. Aratta scheint mehrere Jahrhunderte lang als Quelle der sumerischen Zivilisation und Religion angesehen worden zu sein.
Die Lokalisierung Arattas im Südosten Irans findet derzeit die meiste Zustimmung. Youssef Madjidzadeh vertrat 1976 als erster diese These und stützt sie inzwischen auf die von ihm im Jahr 2001 begonnene Ausgrabung in Konar Sandal bei der iranischen Stadt Dschiroft, die bisher einen Monumentalbau (Zikkurat-ähnliche Pyramide mit nahezu 400 m Seitenlänge) und eine Vielzahl aufwändiger Töpferware mit auffallend differenzierter Symbolik zu Tage brachte. Sie soll vermutlich eine frühe Handelsmacht gewesen sein. Die Jiroft-Kultur wird auf die Zeit um 2500 v. Chr. datiert. Viele der gefundenen bildlichen Darstellungen weisen Ähnlichkeiten zu sumerischen Legenden auf und könnten diese befruchtet haben. Allgemein geht man davon aus, dass sich diese Kultur schon vor 10.000 Jahren dort angesiedelt haben soll und über 600 Jahre vor der Mesopotamischen entstanden sein soll.
Quelle: Wikipedia
Hauptquelle ist die frühsumerische Dichtung Enmerkar und der Herr von Aratta, in der der wahrscheinlich legendäre König Enmerkar von Uruk einen Boten nach Aratta schickt, der die Unterwerfung des arattäischen Herrschers Ensuh-keshdanna verlangt, da die Göttin Inanna ihre Gunst nicht mehr Aratta, sondern Uruk erweise. Aratta wird als überaus reiches Land hinter mehreren Gebirgszügen beschrieben. Daneben wird Aratta im Epos Lugalbanda und Enmerkar als Ziel des Feldzugs genannt, wobei zu jener Zeit Lugalbanda noch als Offizier unter Enmerkar diente.
In späteren Keilschrifttexten wird mehrfach auf die Herkunft der Sumerer aus Aratta hingewiesen. Hier könnte ein Zusammenhang mit der Gunstverlagerung Inannas gesehen werden. Aratta scheint mehrere Jahrhunderte lang als Quelle der sumerischen Zivilisation und Religion angesehen worden zu sein.
Die Lokalisierung Arattas im Südosten Irans findet derzeit die meiste Zustimmung. Youssef Madjidzadeh vertrat 1976 als erster diese These und stützt sie inzwischen auf die von ihm im Jahr 2001 begonnene Ausgrabung in Konar Sandal bei der iranischen Stadt Dschiroft, die bisher einen Monumentalbau (Zikkurat-ähnliche Pyramide mit nahezu 400 m Seitenlänge) und eine Vielzahl aufwändiger Töpferware mit auffallend differenzierter Symbolik zu Tage brachte. Sie soll vermutlich eine frühe Handelsmacht gewesen sein. Die Jiroft-Kultur wird auf die Zeit um 2500 v. Chr. datiert. Viele der gefundenen bildlichen Darstellungen weisen Ähnlichkeiten zu sumerischen Legenden auf und könnten diese befruchtet haben. Allgemein geht man davon aus, dass sich diese Kultur schon vor 10.000 Jahren dort angesiedelt haben soll und über 600 Jahre vor der Mesopotamischen entstanden sein soll.
Quelle: Wikipedia
Samstag, 26. Mai 2012
Gebäude auf dem Mars
Das Narsgesicht kennt inzwischen jeder, aber es soll noch mehr ungewöhnliche Bauwerke auf dem Mars geben.
Hier berichtet Bild, von einem Gebäude, daß ein Hobby-Astronom entdeckt hat. Ist das wirklich ein Gebäude oder nur ein Pixelfehler?
Hier berichtet Bild, von einem Gebäude, daß ein Hobby-Astronom entdeckt hat. Ist das wirklich ein Gebäude oder nur ein Pixelfehler?
Donnerstag, 24. Mai 2012
Die Kristallschädel
Bei Kristallschädeln handelt es sich um aus Bergkristall oder anderen Edelsteinen gearbeitete Nachbildungen menschlicher Schädel, von denen behauptet wird, sie seien Produkte mittel- oder südamerikanischer Hochkulturen (Inka, Maya oder Azteken). Die Zuschreibung zu indianischen Hochkulturen stützt sich lediglich auf Behauptungen und ist nicht durch nachprüfbare archäologische Befunde oder unabhängige historische Dokumente untermauert. Das Alter und die genaue Herkunft dieser Kristallschädel sind daher bis heute umstritten, und wiederholt wurden bisher in Museen ausgestellte Kristallschädel als Fälschungen identifiziert.
Viele Wissenschaftler halten die Kristallschädel für modernere Anfertigungen, die im 19. Jahrhundert in Idar-Oberstein, einem Zentrum der europäischen Kristallschleiferei, entstanden seien. Die elektronenmikroskopische Untersuchung des Londoner Kristallschädels förderte Bearbeitungsspuren zutage, wie sie nur von neuzeitlichen Schleifwerkzeugen verursacht werden. Der früheste Beleg über die Existenz eines solchen Kristallgegenstandes datiert in das 19. Jahrhundert.
Die Kontroverse, ob es sich um altertümliche Artefakte oder moderne Fälschungen handelt, hält bis heute an. Ein Grund hierfür ist, dass sich das Alter von Kristallbearbeitungen nicht exakt datieren lässt. Es wird versucht, dies über Spuren von sehr regelmäßigen, nur von Maschinen erzeugbaren Abrieb- und Polierspuren festzustellen.
Der wohl berühmteste, lebensgroße Kristallschädel mit einem Gewicht von 5,3 kg wurde angeblich 1924 in Lubaantun im damaligen Britisch-Honduras (heute Belize) von der damals 17-jährigen Anna Mitchell-Hedges entdeckt, als sie ihren Adoptivvater Frederick Albert Mitchell-Hedges (1882 – 1959) bei einer Ausgrabung begleitete, bei der dieser davon überzeugt war, „Atlantis“ entdeckt zu haben. Nach einer anderen Quelle hatte Mitchell-Hedges den Kristallschädel allerdings im Jahre 1943 für 400 Pfund bei Sotheby's vom Vorbesitzer Sidney Burney ersteigert. Besonders hervorzuheben ist neben seiner nahezu perfekten Bearbeitung, dass er im Unterschied zu den meisten anderen Kristallschädeln einen abnehmbaren Unterkiefer besitzt, der aus dem gleichen Stück Kristall wie der Schädel gearbeitet ist. Diese Tatsache und die große Ähnlichkeit zum besser untersuchten Londoner Schädel (weiter unten) führen Wissenschaftler zu der Vermutung, dass es sich auch hierbei um eine Fälschung handelt. Wird er von hinten beleuchtet, bündelt sich im Innern des Schädels das Licht so, dass es durch die beiden Augenhöhlen sowie durch ein „drittes Auge“ auf der Stirn wieder hervorscheint.
Frank Dorland, einer der Autoren, die die Schädel einem breiten Publikum vorstellten, kam zum Schluss: Wenn man übernatürliche Kräfte oder heute nicht mehr bekannte Techniken der Bearbeitung aus dem Spiel ließe, hätten die Maya den Kristallschädel mit manueller Politur jahrhundertelang bearbeiten müssen. Bei etwa 12 Stunden Arbeit pro Tag am Objekt wäre dieser Theorie zufolge der Schädel erst nach 1600 Jahren fertiggestellt gewesen. Jedoch ist die Bearbeitung von Bergkristall eher unproblematisch. In Europa sind die Techniken zur Bearbeitung seit Jahrhunderten bekannt, wie beispielsweise aus Bergkristall gefertigte Trinkgefäße aus der Zeit des Barocks zeigen, die im Dresdner Grünen Gewölbe gezeigt werden.
Quelle: Wikipedia
Viele Wissenschaftler halten die Kristallschädel für modernere Anfertigungen, die im 19. Jahrhundert in Idar-Oberstein, einem Zentrum der europäischen Kristallschleiferei, entstanden seien. Die elektronenmikroskopische Untersuchung des Londoner Kristallschädels förderte Bearbeitungsspuren zutage, wie sie nur von neuzeitlichen Schleifwerkzeugen verursacht werden. Der früheste Beleg über die Existenz eines solchen Kristallgegenstandes datiert in das 19. Jahrhundert.
Die Kontroverse, ob es sich um altertümliche Artefakte oder moderne Fälschungen handelt, hält bis heute an. Ein Grund hierfür ist, dass sich das Alter von Kristallbearbeitungen nicht exakt datieren lässt. Es wird versucht, dies über Spuren von sehr regelmäßigen, nur von Maschinen erzeugbaren Abrieb- und Polierspuren festzustellen.
Der wohl berühmteste, lebensgroße Kristallschädel mit einem Gewicht von 5,3 kg wurde angeblich 1924 in Lubaantun im damaligen Britisch-Honduras (heute Belize) von der damals 17-jährigen Anna Mitchell-Hedges entdeckt, als sie ihren Adoptivvater Frederick Albert Mitchell-Hedges (1882 – 1959) bei einer Ausgrabung begleitete, bei der dieser davon überzeugt war, „Atlantis“ entdeckt zu haben. Nach einer anderen Quelle hatte Mitchell-Hedges den Kristallschädel allerdings im Jahre 1943 für 400 Pfund bei Sotheby's vom Vorbesitzer Sidney Burney ersteigert. Besonders hervorzuheben ist neben seiner nahezu perfekten Bearbeitung, dass er im Unterschied zu den meisten anderen Kristallschädeln einen abnehmbaren Unterkiefer besitzt, der aus dem gleichen Stück Kristall wie der Schädel gearbeitet ist. Diese Tatsache und die große Ähnlichkeit zum besser untersuchten Londoner Schädel (weiter unten) führen Wissenschaftler zu der Vermutung, dass es sich auch hierbei um eine Fälschung handelt. Wird er von hinten beleuchtet, bündelt sich im Innern des Schädels das Licht so, dass es durch die beiden Augenhöhlen sowie durch ein „drittes Auge“ auf der Stirn wieder hervorscheint.
Frank Dorland, einer der Autoren, die die Schädel einem breiten Publikum vorstellten, kam zum Schluss: Wenn man übernatürliche Kräfte oder heute nicht mehr bekannte Techniken der Bearbeitung aus dem Spiel ließe, hätten die Maya den Kristallschädel mit manueller Politur jahrhundertelang bearbeiten müssen. Bei etwa 12 Stunden Arbeit pro Tag am Objekt wäre dieser Theorie zufolge der Schädel erst nach 1600 Jahren fertiggestellt gewesen. Jedoch ist die Bearbeitung von Bergkristall eher unproblematisch. In Europa sind die Techniken zur Bearbeitung seit Jahrhunderten bekannt, wie beispielsweise aus Bergkristall gefertigte Trinkgefäße aus der Zeit des Barocks zeigen, die im Dresdner Grünen Gewölbe gezeigt werden.
Quelle: Wikipedia
Montag, 14. Mai 2012
Esoterik-Portal: Der Weltuntergang fällt aus
Esoterik-Portal: Der Weltuntergang fällt aus: Wieder einmal gibt es etwas Neues zum Thema "Weltuntergang". Der muß wohl leider ausfallen. Forscher haben nun einen den ältesten Kalender ...
Dienstag, 1. Mai 2012
Geheime UFO Akten auch in Deutschland?
Ein Deutscher kämpft für die Freigabe der geheimen deutschen UFO Akten:
Montag, 30. April 2012
UFO's - Sind sie da?
Das die Amerikaner uns (angeblich) etwas verschweigen, ist ja bekannt. Es verwundert nur, daß UFO nur in den USA abstürzen...
Aber es gibt nicht nur in den USA UFO-Sichtungen. Auch aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich gibt es sehr interessante Berichte, sogar Radaraufzeichnungen.
Wußten Sie, daß UFO's inzwischen sogar eine Gefahr für die Luftfahrt sind? Hier eine sehr interessante Dokumentation für Sie.
Aber es gibt nicht nur in den USA UFO-Sichtungen. Auch aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich gibt es sehr interessante Berichte, sogar Radaraufzeichnungen.
Wußten Sie, daß UFO's inzwischen sogar eine Gefahr für die Luftfahrt sind? Hier eine sehr interessante Dokumentation für Sie.
Freitag, 20. April 2012
Samstag, 14. April 2012
EvD Total
Seit Jahrtausenden liegen schnurgerade Linien über der Landschaft, alle mit steinzeitlichen Kultorten verbunden, doch kein Wissenschaftler kümmert sich darum. Da stehen in der Bretagne, Frankreich, Zehntausende von Granitblöcken in geometrischen Reihen, stets mit denselben Winkeln und denselben Distanzen zueinander. Hergeschleppt und ausgerichtet von Menschen aus der Steinzeit. Der zuständigen Wissenschaft ist es egal.
Erich von Däniken (EvD) zeigt dem Zuschauer das grandiose Denkmal Newgrange in Irland. Er demonstriert eine astronomische Uhr in Stein, die seit über 5000 Jahren exakt tickt, führt den Betrachter nach Griechenland und deckt die nächste "Verrücktheit" auf: Das gesamte antike Griechenland liegt unter einem geometrischen Raster. Wie ist das alles möglich und wie alt sind eigentlich diese steinzeitlichen Heiligtümer? Mit verblüffenden Bildern belegt EvD Ruinen unter Wasser. Es gibt sie im Mittelmeer, im Atlantik und im Pazifik. Also muss der Meeresspiegel weltweit gestiegen sein. Die zuständige Wissenschaft schweigt dazu.
Die Reise mit EvD geht nach Ägypten in die unvollendete Grabkammer unter der großen Pyramide. Noch tiefer in einen senkrechten Schacht, der in einen See unter dem Pyramidenplateau führt. Im See liegt ein Sarkophag. Von der Ägyptologie hört man nichts darüber. Hat die Wissenschaft endlich das Rätsel von Nasca in Peru gelöst? "Viel geistreicher Unsinn in der Fachliteratur!", behauptet EvD und belegt es mit neusten Messungen aus der Naturwissenschaft. Mit eindrücklichen Bildern erklärt EvD die Funktionsweise des Maya-Kalenders. Kehren die Götter im Dezember 2012 zurück? Und nebenbei entlarvt er die seligmachende Schulmeinung, nach welcher Außerirdische niemals menschenähnlich und die Lichtjahre ohnehin unüberbrückbar seien.
"Alles Quatsch, in den die Gesellschaft eingelullt wird!"
Däniken Total ist die Abrechnung mit einer Wissenschaft, die man getrost abschaffen könnte. Die Wissenschaft der Vor- und Frühgeschichte.
Erich von Däniken (EvD) zeigt dem Zuschauer das grandiose Denkmal Newgrange in Irland. Er demonstriert eine astronomische Uhr in Stein, die seit über 5000 Jahren exakt tickt, führt den Betrachter nach Griechenland und deckt die nächste "Verrücktheit" auf: Das gesamte antike Griechenland liegt unter einem geometrischen Raster. Wie ist das alles möglich und wie alt sind eigentlich diese steinzeitlichen Heiligtümer? Mit verblüffenden Bildern belegt EvD Ruinen unter Wasser. Es gibt sie im Mittelmeer, im Atlantik und im Pazifik. Also muss der Meeresspiegel weltweit gestiegen sein. Die zuständige Wissenschaft schweigt dazu.
Die Reise mit EvD geht nach Ägypten in die unvollendete Grabkammer unter der großen Pyramide. Noch tiefer in einen senkrechten Schacht, der in einen See unter dem Pyramidenplateau führt. Im See liegt ein Sarkophag. Von der Ägyptologie hört man nichts darüber. Hat die Wissenschaft endlich das Rätsel von Nasca in Peru gelöst? "Viel geistreicher Unsinn in der Fachliteratur!", behauptet EvD und belegt es mit neusten Messungen aus der Naturwissenschaft. Mit eindrücklichen Bildern erklärt EvD die Funktionsweise des Maya-Kalenders. Kehren die Götter im Dezember 2012 zurück? Und nebenbei entlarvt er die seligmachende Schulmeinung, nach welcher Außerirdische niemals menschenähnlich und die Lichtjahre ohnehin unüberbrückbar seien.
"Alles Quatsch, in den die Gesellschaft eingelullt wird!"
Däniken Total ist die Abrechnung mit einer Wissenschaft, die man getrost abschaffen könnte. Die Wissenschaft der Vor- und Frühgeschichte.
Freitag, 2. März 2012
Es gibt ihn noch...
den Mystery-Park:
Der JungfrauPark (zuvor bis Ende 2009: Mystery Park) ist ein privatwirtschaftlich betriebener Freizeitpark in Interlaken (Schweiz), der sich der Präsentation „unerklärlicher und doch real fassbarer“ Welträtsel widmet. Initiator des Mystery Parks ist Erich von Däniken. Der Park ist von Ende April bis Ende Oktober geöffnet.
Am 24. Mai 2003 wurde der Park unter dem Namen «Mystery Park» auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes eröffnet. Von November 2006 bis Mai 2009 war der Park wegen finanzieller Probleme geschlossen. Der Park hat sieben Themenpavillons, in denen rund 12 Minuten lange multimediale Inszenierungen gezeigt werden.
Vimana - Space Shuttles des antiken Indien? Über die Ähnlichkeit von alten indischen Kultobjekten mit heutigen Raum- und Luftfahrzeugen sowie Hinweisen in den altindischen Texten.
Orient - Pyramiden ohne Bauplan?
Maya - Ein Volk von genialen Astronomen? Über den Maya-Kalender, welcher im Jahr 2012 endet - was wird passieren?
MegaStones - Stonehenge, eine Zeitmaschine der Hohenpriester?
Contact - Kulturschock oder Inspiration?
Nazca - Piktogramme für Götter?
Challenge - Sind wir allein im Universum?
Nebst den Themengebäuden gibt es folgende weitere Attraktionen:
Flugzeugsimulatoren (Fun Shuttles)
Unterseebootsimulatoren, mit denen man die Unterwasserrätsel dieser Welt erkunden kann
Pyramid-View: Virtueller Lift auf die Spitze der Cheops-Pyramide, auf der man das Panorama von Kairo geniessen kann
Goldwasch-Eldorado: Hier kann man real Gold waschen
Die grösste Meteoritenausstellung der Schweiz
Zoo mit Lamas und Kamelen
Magical Oberland: Film über das Berner Oberland in HD im Bird's View Kino (Front- und Bodenprojektion) im Nazca-Gebäude
Das Symbol des JungfrauParks ist der Kugelturm im Zentrum des Parks. Das Eingangsgebäude wird für Wechselausstellungen genutzt, wie z. B. diejenige über Kornkreise (2005).
Die Kritik an Inhalt und Präsentation des Mystery Park entspricht der Kritik an Person und Werk seines Initiators. Es bleibt dem Besucher überlassen, sich seine Meinung zu bilden, wobei von Däniken dem Besucher die Möglichkeit von Ausserirdischen als eine zu favorisierende Variante anbietet.
Der Mystery Park war seit der Eröffnung in finanziellen Schwierigkeiten. Der Businessplan des Parks sah ursprünglich eine halbe Million Besucher pro Jahr vor, musste aber schon bald redimensioniert werden. Erst in einigen Jahren sollte dann eine Besucherzahl von 300'000 Personen pro Jahr angestrebt werden. Im Jahr 2005 besuchten bis November 201'000 Menschen den Park. Am 8. September 2006 wurde bekannt, dass der Mystery Park «bis spätestens Ende November» 2006 "zwecks einer Winterpause" schliessen werde. Übernahmeangebote im Rahmen des Konkursverfahrens waren gescheitert wie auch der letzte Sanierungsplan. Damit wurde die Schliessung des Parks per 19. November 2006 endgültig. Eine Wiedereröffnung wäre möglich, wenn ein neuer Investor den ganzen Park aus der Konkursmasse kaufen würde.
Oskar Schärz war nicht nur Chef der geschäftlichen Planung und Ersteller des Businessplans, sondern auch Verwaltungsratspräsident, Gesamtprojektleiter, Creative Director, Hauptaktionär und auch derjenige, dessen diverse eigene Firmen am Projekt arbeiteten.
Der Mystery Park wurde am 19. November 2006 wegen Konkursgangs geschlossen. Nachdem am 15. Februar 2007 der Nachlassvertrag gerichtlich bestätigt wurde, hatte der Gläubigerausschuss im Frühjahr 2007 die Verkaufsverhandlungen mit den Interessenten aufgenommen. Für rund 14 Millionen Schweizer Franken wurde der Mystery Park im Dezember 2007 an die Firma New Inspiration von Stefan Linder und Peter Stähli verkauft.
Der Park wurde am 15. Mai 2009 zunächst für eine Sommersaison wieder eröffnet. Die Saison 2009 war mit 90'000 Besuchern recht erfolgreich, doch waren die Betreiber Ende Oktober 2009 nicht in der Lage, neue Investoren und somit ein Nachfolgeprojekt zu präsentieren. CEO Marcel Meier, welcher den Mystery Park erfolgreich wieder eröffnet hatte, beendet sein Engagement Ende November 2009. Sein Nachfolger wurde Bernhard Zysset, welcher bereits beim Spatenstich im Jahr 2001 dabei war.
Über den Winter wurde der Park leicht modifiziert und am 2. April 2010 unter dem neuen Namen "JungfrauPark" wieder eröffnet.
Am 24. Mai 2003 wurde der Park unter dem Namen «Mystery Park» auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes eröffnet. Von November 2006 bis Mai 2009 war der Park wegen finanzieller Probleme geschlossen. Der Park hat sieben Themenpavillons, in denen rund 12 Minuten lange multimediale Inszenierungen gezeigt werden.
Vimana - Space Shuttles des antiken Indien? Über die Ähnlichkeit von alten indischen Kultobjekten mit heutigen Raum- und Luftfahrzeugen sowie Hinweisen in den altindischen Texten.
Orient - Pyramiden ohne Bauplan?
Maya - Ein Volk von genialen Astronomen? Über den Maya-Kalender, welcher im Jahr 2012 endet - was wird passieren?
MegaStones - Stonehenge, eine Zeitmaschine der Hohenpriester?
Contact - Kulturschock oder Inspiration?
Nazca - Piktogramme für Götter?
Challenge - Sind wir allein im Universum?
Nebst den Themengebäuden gibt es folgende weitere Attraktionen:
Flugzeugsimulatoren (Fun Shuttles)
Unterseebootsimulatoren, mit denen man die Unterwasserrätsel dieser Welt erkunden kann
Pyramid-View: Virtueller Lift auf die Spitze der Cheops-Pyramide, auf der man das Panorama von Kairo geniessen kann
Goldwasch-Eldorado: Hier kann man real Gold waschen
Die grösste Meteoritenausstellung der Schweiz
Zoo mit Lamas und Kamelen
Magical Oberland: Film über das Berner Oberland in HD im Bird's View Kino (Front- und Bodenprojektion) im Nazca-Gebäude
Das Symbol des JungfrauParks ist der Kugelturm im Zentrum des Parks. Das Eingangsgebäude wird für Wechselausstellungen genutzt, wie z. B. diejenige über Kornkreise (2005).
Die Kritik an Inhalt und Präsentation des Mystery Park entspricht der Kritik an Person und Werk seines Initiators. Es bleibt dem Besucher überlassen, sich seine Meinung zu bilden, wobei von Däniken dem Besucher die Möglichkeit von Ausserirdischen als eine zu favorisierende Variante anbietet.
Der Mystery Park war seit der Eröffnung in finanziellen Schwierigkeiten. Der Businessplan des Parks sah ursprünglich eine halbe Million Besucher pro Jahr vor, musste aber schon bald redimensioniert werden. Erst in einigen Jahren sollte dann eine Besucherzahl von 300'000 Personen pro Jahr angestrebt werden. Im Jahr 2005 besuchten bis November 201'000 Menschen den Park. Am 8. September 2006 wurde bekannt, dass der Mystery Park «bis spätestens Ende November» 2006 "zwecks einer Winterpause" schliessen werde. Übernahmeangebote im Rahmen des Konkursverfahrens waren gescheitert wie auch der letzte Sanierungsplan. Damit wurde die Schliessung des Parks per 19. November 2006 endgültig. Eine Wiedereröffnung wäre möglich, wenn ein neuer Investor den ganzen Park aus der Konkursmasse kaufen würde.
Oskar Schärz war nicht nur Chef der geschäftlichen Planung und Ersteller des Businessplans, sondern auch Verwaltungsratspräsident, Gesamtprojektleiter, Creative Director, Hauptaktionär und auch derjenige, dessen diverse eigene Firmen am Projekt arbeiteten.
Der Mystery Park wurde am 19. November 2006 wegen Konkursgangs geschlossen. Nachdem am 15. Februar 2007 der Nachlassvertrag gerichtlich bestätigt wurde, hatte der Gläubigerausschuss im Frühjahr 2007 die Verkaufsverhandlungen mit den Interessenten aufgenommen. Für rund 14 Millionen Schweizer Franken wurde der Mystery Park im Dezember 2007 an die Firma New Inspiration von Stefan Linder und Peter Stähli verkauft.
Der Park wurde am 15. Mai 2009 zunächst für eine Sommersaison wieder eröffnet. Die Saison 2009 war mit 90'000 Besuchern recht erfolgreich, doch waren die Betreiber Ende Oktober 2009 nicht in der Lage, neue Investoren und somit ein Nachfolgeprojekt zu präsentieren. CEO Marcel Meier, welcher den Mystery Park erfolgreich wieder eröffnet hatte, beendet sein Engagement Ende November 2009. Sein Nachfolger wurde Bernhard Zysset, welcher bereits beim Spatenstich im Jahr 2001 dabei war.
Über den Winter wurde der Park leicht modifiziert und am 2. April 2010 unter dem neuen Namen "JungfrauPark" wieder eröffnet.
Quelle: Wikipedia
Sonntag, 19. Februar 2012
Die Sphinx
Die Sphinx ragt seit mehr als vier Jahrtausenden aus dem Sand der ägyptischen Wüste, wobei sie die meiste Zeit bis auf den Kopf von Sand bedeckt war, was zu ihrer Erhaltung beitrug.
Die Sphinx besteht aus einem Menschenkopf auf einem Löwenkörper, wobei der Menschenkopf in Relation zum Löwenkörper eher klein geraten ist. Der Grund für diese Disproportion ist unbekannt. Der Menschenkopf ist von einem Kopftuch bedeckt. Die Nase ist abgebrochen. Der Löwenkörper besteht aus Rumpf, Vorder- und Hinterbeinen sowie einem Schwanz, der sich um den Oberschenkel des rechten Hinterbeins windet.
Farbreste am Ohr lassen darauf schließen, dass die Figur ursprünglich bunt bemalt war. Sie wurde aus dem Rest eines Kalksteinhügels gehauen, der als Steinbruch für die Cheops-Pyramide diente. Neben der Sphinx wurde ein Tempel errichtet, der mit dem Taltempel der Chephren-Pyramide fast exakt in einer Linie liegt. Thutmosis IV. errichtete zwischen den Pranken der Sphinx die sogenannte Traumstele, deren Inschriften aus seinem Leben berichten.
Die Länge der Sphinx beträgt rund 73,5 m, wovon 15 m auf die ausgestreckten Vorderbeine entfallen. Das Gesicht der Sphinx ist 4 m breit, der Kopf mit Kopftuch 6 m. Die Höhe der Sphinx beträgt 20,2 m.
Wozu die Sphinx diente, ist bis heute unbekannt. Möglicherweise sollte sie das Plateau von Gizeh bewachen. Der deutsche Ägyptologe Herbert Ricke meint, dass die Statue zum Sonnenkult gehörte und Harmachis darstellt, eine lokale Form des Sonnengottes Horus. Vielleicht ist die Statue aber auch ein Bild des als Horus dargestellten Pharaos Chephren oder auch ein Abbild des Cheops. Mark Lehner, der von 1979 bis 1983 an der Sphinx geforscht hat, vermutet wie andere Chephren als Erbauer. Der deutsche Ägyptologe Rainer Stadelmann bevorzugt dagegen den König Cheops. Mit modernsten Methoden wurden in den vergangenen Jahren andere Abbildungen und Statuen dieser beiden Pharaonen mit dem Kopf der Sphinx verglichen. Eine eindeutige und zweifelsfreie Zuordnung war jedoch bisher nicht möglich.
Durch Suchbohrungen in den Gesteinsuntergrund der Sphinx wurde auch der Vermutung nachgegangen, es gäbe unter der Statue bisher unentdeckte, von Menschen angelegte Anlagen. Dabei konnten jedoch keinerlei künstlich erschaffene Hohlräume entdeckt werden. Da bei einer dieser meißelnden Erkundungsbohrungen die Sphinx erheblich beschädigt zu werden drohte, wurden weitere Aktivitäten dieser Art von der ägyptischen Altertumsbehörde (SCA) untersagt.
Im Laufe der Zeit wurde die Sphinx mehrmals von Sand befreit. So von Thutmosis IV., der daraufhin die sogenannte Traumstele zwischen den vorderen Pranken aufstellen ließ. Weitere Säuberungen erfolgten unter den römischen Kaisern Marcus Aurelius (161–180) und Septimius Severus (193–211).
In der Neuzeit war Giovanni Battista Caviglia der erste, der die Sphinx 1816–1818 weitgehend freigelegt hatte, als er nach einem Eingang suchte. Dabei fand er unter anderem Fragmente des Bartes, die heute im Britischen Museum ausgestellt sind. Ihm folgte der französische Ingenieur Émile Baraize, der die Sphinx in den Jahren 1925-1926 bis zum Steinsockel freilegte und verwitterte Teile mit Kalkstein und Mörtel sicherte. Weitere Ausgrabungen erfolgten durch den Engländer John Perring[3], der auf der Suche nach geheimen Kammern in der Umgebung diverse Bohrungen vornahm. Ein Jahrzehnt nach Emile Baraize grub der ägyptische Archäologe Selim Hassan eine die Sphinx umgebende Lehmmauer aus und fand einen Ziegel mit der Aufschrift „Thutmosis IV.“.
Quelle: Wikipedia
Freitag, 6. Januar 2012
Was wir immer noch nicht wissen
Das Weltall steckt voller Rätsel, unfassbarer Dimensionen und lässt weiten Raum für Phantasie, Forschung und fantastischer Ideen.
Alles, was Sie über das Universum glauben zu wissen ist falsch. Über Jahrtausende galt die unerschütterliche Erkenntnis, dass alles im Universum aus Atomen aufgebaut ist - Pflanzen, der Mensch und die Sterne. Aber was ist, wenn Atome nur 5 % des Weltalls ausmachen? Was gibt es da noch? Der Rest von 95 Prozent ist so trügerisch und mysteriös, dass er "Schwarze Materie" genannt wird.
Alles, was Sie über das Universum glauben zu wissen ist falsch. Über Jahrtausende galt die unerschütterliche Erkenntnis, dass alles im Universum aus Atomen aufgebaut ist - Pflanzen, der Mensch und die Sterne. Aber was ist, wenn Atome nur 5 % des Weltalls ausmachen? Was gibt es da noch? Der Rest von 95 Prozent ist so trügerisch und mysteriös, dass er "Schwarze Materie" genannt wird.
Samstag, 3. Dezember 2011
Kappadokien
Kappadokien (türkisch Kapadokya, griechisch Καππαδοκία, dt. auch Kappadozien) ist eine Landschaft in Zentralanatolien in der Türkei.
Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlich die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt. Eine weitere Besonderheit sind eine Vielzahl unterirdischer Städte, deren bekannteste Kaymaklı und Derinkuyu sind, die von Archäologen seit den 1960er Jahren freigelegt wurden. Weitere sehr bekannte Städte sind Ürgüp und Avanos.
Durch Siedlungsspuren ist nachgewiesen, dass das Gebiet von Kappadokien schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt war. Ob schon in dieser Zeit Höhlen angelegt wurden, ist nicht belegt. Wahrscheinlich ist allerdings, dass zumindest in der Bronzezeit, als die Region zum Kerngebiet des hethitischen Großreichs gehörte, die ersten Gänge und Räume als Lagerstätten und möglicherweise auch als Rückzugsmöglichkeit in den Fels gegraben wurden. In der unterirdischen Stadt Derinkuyu wurde zwar ein Handwerkzeug hethitischen Ursprungs gefunden, das aber auch in späterer Zeit dorthin gelangt sein könnte. Die früheste Erwähnung findet sich in der Anabasis von Xenophon, er spricht von Menschen in Anatolien, die ihre Häuser unter der Erde gebaut hatten.
Die Häuser waren unter der Erde, am Eingang (eng) wie ein Brunnenloch, unten aber weit. Die Eingänge für das Zugvieh waren gegraben, die Menschen aber stiegen auf Leitern hinab. In den Wohnungen fand man Ziegen, Schafe, Rinder und Federvieh nebst den Jungen derselben. (Xenophon, IV/5.25)
Zur Verteidigung und zum Schutz vor Angreifern waren unterirdische Städte gut geeignet. Die wenigen Zugänge waren durch Sträucher getarnt und somit von außen kaum erkennbar. Im Inneren bestanden sie aus einem für Außenstehende unüberschaubaren Labyrinth von Gängen, die wiederum einzeln durch meterhohe, mühlsteinartige Steine verschließbar waren. Die Steine waren so eingebaut, dass sie sich von innen relativ leicht in die Verschlussstellung rollen ließen, von außen aber nicht zu bewegen waren. Sie hatten in der Mitte ein Loch, das vermutlich als eine Art Türspion diente. In einigen Städten sind darüber in der Decke Löcher angebracht, durch die Feinde mit Speeren angegriffen werden konnten. Die Städte gingen mit bis zu zwölf (bis heute gefundenen) Stockwerken über 100 m tief in die Erde und hatten alles vorzuweisen, was für einen langfristigen Aufenthalt nötig war. In den oberen Etagen waren größtenteils Ställe und Lagerräume untergebracht, die eine konstante Temperatur von etwa zehn Grad Celsius hatten. In die Felswände waren Behälter für verschiedenste Arten von Lebensmitteln eingearbeitet, ebenso wie Mulden für Gefäße, in denen zum Beispiel Flüssigkeiten gelagert werden konnten. Weiter unten liegen Wohn- und Wirtschaftsräume, wobei wiederum Möbel wie Sitzbänke, Tische und Schlafstätten in den Stein gehauen waren. Zu den Wirtschaftsräumen zählen beispielsweise in Derinkuyu eine Weinpresse, in Kaymaklı ein Schmelztiegel für Kupfer, aber auch Zisternen und Brunnen, die bei längerem Aufenthalt die Trinkwasserversorgung sicherten. Auch ein Kerker und Toiletten waren vorhanden.
Ebenfalls in den tieferen Stockwerken befinden sich Klosterräumlichkeiten und Kirchen. Die Kirchen in den unterirdischen Städten sind eher schlicht und wenig oder gar nicht verziert. Sie haben meist einen kreuzförmigen Grundriss, manchmal mit einer oder zwei Apsiden. Malereien wie in den später entstandenen, größeren Kirchen, z. B. in Göreme, sind hier nicht zu finden. In den Nebenräumen der Kirchen sind in die Wände Grablegen eingemeißelt.
Verschlussstein in DerinkuyuUm die dort im Verteidigungsfall für bis zu sechs Monate Eingeschlossenen mit Frischluft zur Atmung, Feuerung und Beleuchtung zu versorgen, war ein komplexes, heute noch funktionierendes System von Luftschächten vorhanden. Es diente gleichzeitig als Abzug für den Rauch der Feuerstellen in den Küchenräumen.
In ganz Kappadokien sind fast 40 unterirdische Städte bekannt, von denen allerdings nur ein kleiner Teil der Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde. Weitere bisher unentdeckte Städte werden vermutet. Sie sollen ursprünglich durch kilometerlange Gänge untereinander verbunden gewesen sein, allerdings konnte noch keiner dieser Gänge nachgewiesen werden. Die Schätzungen der Einwohnerzahlen der Städte divergieren stark und liegen zwischen 3.000 und 30.000. Die größte ist wahrscheinlich das noch weitgehend unerforschte Özkonak zehn Kilometer nordwestlich von Avanos mit vermuteten 19 Stockwerken und 60.000 Einwohnern, die bekanntesten und am besten touristisch erschlossenen sind Derinkuyu und Kaymakli.
Kaymaklı ist eine unterirdische Stadt in Kappadokien beim gleichnamigen Dorf in der türkischen Provinz Nevşehir. Sie ist 20 km von der Provinzhauptstadt Nevşehir entfernt.
In Kappadokien sind bis heute 36 unterirdische Städte entdeckt, von denen nur ein kleiner Teil für Besichtigungen aufbereitet ist. Das weiche und dadurch leicht zu bearbeitende Tuffgestein der kappadokischen Landschaft bietet beste Voraussetzungen für derartige Anlagen. Es wird angenommen, dass sie teilweise schon im dritten Jahrtausend v. Chr. von den Hethitern angelegt wurden. In römischer Zeit wurden sie von den urchristlichen Gemeinden ausgebaut, um Schutz vor der Verfolgung durch das römische Reich zu bieten. Sie wurden zum Teil noch 1838 als Zuflucht vor ägyptischen Truppen benutzt. Später benutzten die türkischen Bewohner die oberen, am leichtesten zugänglichen Räume als Ställe und vor allem als Lagerräume, da dort eine konstante Temperatur von sechs bis acht Grad Celsius herrscht.
Kaymaklı wurde Anfang der Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts untersucht und dem Tourismus zugänglich gemacht. Die Anlage besteht aus acht Stockwerken, von denen fünf beleuchtet und für Besucher begehbar sind. Das oberste Stockwerk, dessen Räume höher und bequemer zu begehen waren, enthält vor allem Ställe und Lagerräume. Ein komplexes System von Tunnels führt weiter abwärts, im nächsten Stockwerk befinden sich Wohnräume, man findet einige runde, meterhohe Verschlusssteine, mit denen die Gänge versperrt wurden, und eine Kirche mit zwei Apsiden. Ein skulpierter Tuffblock in der Mitte des Raumes hatte vermutlich die Funktion eines Altars. In den Nachbarräumen sind in den Wänden Grablegen eingelassen. Ein reliefierter Granitblock im dritten Untergeschoss wurde wahrscheinlich als Schmelztiegel für Kupfer benutzt. Die nächsten beiden Stockwerke enthalten Weinpressen, Depots mit Mulden für Tongefäße, in denen Lebensmittel gelagert wurden, und eine große Gemeinschaftsküche mit Herdstellen.
Da nicht nur die Bewohner der Stadt Sauerstoff verbrauchten, sondern auch die zur Beleuchtung angebrachten Fackeln, und auch für Rauchabzug von den Feuerstellen gesorgt werden musste, ist die gesamte Anlage mit einem äußerst durchdachten Belüftungssystem versehen, wobei sich die größeren Räume um die Luftschächte gruppieren. Schätzungen über die Zahl der Bewohner schwanken zwischen 3.000 und 15.000. Es soll in antiker Zeit ein Verbindungstunnel zur neun Kilometer entfernten, ähnlich großen unterirdischen Stadt von Derinkuyu existiert haben, er konnte aber noch nicht nachgewiesen werden.
Quelle: Wikipedia
Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlich die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt. Eine weitere Besonderheit sind eine Vielzahl unterirdischer Städte, deren bekannteste Kaymaklı und Derinkuyu sind, die von Archäologen seit den 1960er Jahren freigelegt wurden. Weitere sehr bekannte Städte sind Ürgüp und Avanos.
Durch Siedlungsspuren ist nachgewiesen, dass das Gebiet von Kappadokien schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt war. Ob schon in dieser Zeit Höhlen angelegt wurden, ist nicht belegt. Wahrscheinlich ist allerdings, dass zumindest in der Bronzezeit, als die Region zum Kerngebiet des hethitischen Großreichs gehörte, die ersten Gänge und Räume als Lagerstätten und möglicherweise auch als Rückzugsmöglichkeit in den Fels gegraben wurden. In der unterirdischen Stadt Derinkuyu wurde zwar ein Handwerkzeug hethitischen Ursprungs gefunden, das aber auch in späterer Zeit dorthin gelangt sein könnte. Die früheste Erwähnung findet sich in der Anabasis von Xenophon, er spricht von Menschen in Anatolien, die ihre Häuser unter der Erde gebaut hatten.
Die Häuser waren unter der Erde, am Eingang (eng) wie ein Brunnenloch, unten aber weit. Die Eingänge für das Zugvieh waren gegraben, die Menschen aber stiegen auf Leitern hinab. In den Wohnungen fand man Ziegen, Schafe, Rinder und Federvieh nebst den Jungen derselben. (Xenophon, IV/5.25)
Zur Verteidigung und zum Schutz vor Angreifern waren unterirdische Städte gut geeignet. Die wenigen Zugänge waren durch Sträucher getarnt und somit von außen kaum erkennbar. Im Inneren bestanden sie aus einem für Außenstehende unüberschaubaren Labyrinth von Gängen, die wiederum einzeln durch meterhohe, mühlsteinartige Steine verschließbar waren. Die Steine waren so eingebaut, dass sie sich von innen relativ leicht in die Verschlussstellung rollen ließen, von außen aber nicht zu bewegen waren. Sie hatten in der Mitte ein Loch, das vermutlich als eine Art Türspion diente. In einigen Städten sind darüber in der Decke Löcher angebracht, durch die Feinde mit Speeren angegriffen werden konnten. Die Städte gingen mit bis zu zwölf (bis heute gefundenen) Stockwerken über 100 m tief in die Erde und hatten alles vorzuweisen, was für einen langfristigen Aufenthalt nötig war. In den oberen Etagen waren größtenteils Ställe und Lagerräume untergebracht, die eine konstante Temperatur von etwa zehn Grad Celsius hatten. In die Felswände waren Behälter für verschiedenste Arten von Lebensmitteln eingearbeitet, ebenso wie Mulden für Gefäße, in denen zum Beispiel Flüssigkeiten gelagert werden konnten. Weiter unten liegen Wohn- und Wirtschaftsräume, wobei wiederum Möbel wie Sitzbänke, Tische und Schlafstätten in den Stein gehauen waren. Zu den Wirtschaftsräumen zählen beispielsweise in Derinkuyu eine Weinpresse, in Kaymaklı ein Schmelztiegel für Kupfer, aber auch Zisternen und Brunnen, die bei längerem Aufenthalt die Trinkwasserversorgung sicherten. Auch ein Kerker und Toiletten waren vorhanden.
Ebenfalls in den tieferen Stockwerken befinden sich Klosterräumlichkeiten und Kirchen. Die Kirchen in den unterirdischen Städten sind eher schlicht und wenig oder gar nicht verziert. Sie haben meist einen kreuzförmigen Grundriss, manchmal mit einer oder zwei Apsiden. Malereien wie in den später entstandenen, größeren Kirchen, z. B. in Göreme, sind hier nicht zu finden. In den Nebenräumen der Kirchen sind in die Wände Grablegen eingemeißelt.
Verschlussstein in DerinkuyuUm die dort im Verteidigungsfall für bis zu sechs Monate Eingeschlossenen mit Frischluft zur Atmung, Feuerung und Beleuchtung zu versorgen, war ein komplexes, heute noch funktionierendes System von Luftschächten vorhanden. Es diente gleichzeitig als Abzug für den Rauch der Feuerstellen in den Küchenräumen.
In ganz Kappadokien sind fast 40 unterirdische Städte bekannt, von denen allerdings nur ein kleiner Teil der Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde. Weitere bisher unentdeckte Städte werden vermutet. Sie sollen ursprünglich durch kilometerlange Gänge untereinander verbunden gewesen sein, allerdings konnte noch keiner dieser Gänge nachgewiesen werden. Die Schätzungen der Einwohnerzahlen der Städte divergieren stark und liegen zwischen 3.000 und 30.000. Die größte ist wahrscheinlich das noch weitgehend unerforschte Özkonak zehn Kilometer nordwestlich von Avanos mit vermuteten 19 Stockwerken und 60.000 Einwohnern, die bekanntesten und am besten touristisch erschlossenen sind Derinkuyu und Kaymakli.
Kaymaklı ist eine unterirdische Stadt in Kappadokien beim gleichnamigen Dorf in der türkischen Provinz Nevşehir. Sie ist 20 km von der Provinzhauptstadt Nevşehir entfernt.
In Kappadokien sind bis heute 36 unterirdische Städte entdeckt, von denen nur ein kleiner Teil für Besichtigungen aufbereitet ist. Das weiche und dadurch leicht zu bearbeitende Tuffgestein der kappadokischen Landschaft bietet beste Voraussetzungen für derartige Anlagen. Es wird angenommen, dass sie teilweise schon im dritten Jahrtausend v. Chr. von den Hethitern angelegt wurden. In römischer Zeit wurden sie von den urchristlichen Gemeinden ausgebaut, um Schutz vor der Verfolgung durch das römische Reich zu bieten. Sie wurden zum Teil noch 1838 als Zuflucht vor ägyptischen Truppen benutzt. Später benutzten die türkischen Bewohner die oberen, am leichtesten zugänglichen Räume als Ställe und vor allem als Lagerräume, da dort eine konstante Temperatur von sechs bis acht Grad Celsius herrscht.
Kaymaklı wurde Anfang der Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts untersucht und dem Tourismus zugänglich gemacht. Die Anlage besteht aus acht Stockwerken, von denen fünf beleuchtet und für Besucher begehbar sind. Das oberste Stockwerk, dessen Räume höher und bequemer zu begehen waren, enthält vor allem Ställe und Lagerräume. Ein komplexes System von Tunnels führt weiter abwärts, im nächsten Stockwerk befinden sich Wohnräume, man findet einige runde, meterhohe Verschlusssteine, mit denen die Gänge versperrt wurden, und eine Kirche mit zwei Apsiden. Ein skulpierter Tuffblock in der Mitte des Raumes hatte vermutlich die Funktion eines Altars. In den Nachbarräumen sind in den Wänden Grablegen eingelassen. Ein reliefierter Granitblock im dritten Untergeschoss wurde wahrscheinlich als Schmelztiegel für Kupfer benutzt. Die nächsten beiden Stockwerke enthalten Weinpressen, Depots mit Mulden für Tongefäße, in denen Lebensmittel gelagert wurden, und eine große Gemeinschaftsküche mit Herdstellen.
Da nicht nur die Bewohner der Stadt Sauerstoff verbrauchten, sondern auch die zur Beleuchtung angebrachten Fackeln, und auch für Rauchabzug von den Feuerstellen gesorgt werden musste, ist die gesamte Anlage mit einem äußerst durchdachten Belüftungssystem versehen, wobei sich die größeren Räume um die Luftschächte gruppieren. Schätzungen über die Zahl der Bewohner schwanken zwischen 3.000 und 15.000. Es soll in antiker Zeit ein Verbindungstunnel zur neun Kilometer entfernten, ähnlich großen unterirdischen Stadt von Derinkuyu existiert haben, er konnte aber noch nicht nachgewiesen werden.
Quelle: Wikipedia
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